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April 2004: "Time Tracks" in der Galerie der Künste

 
Die israelische Künstlerin Yael Amid zeigt ab dem 8. April ihre Werke in der Galerie der Künste an der Potsdamer Straße.

 
Wir laden Euch und Eure Freunde ein
zur Eröffnung der Ausstellung
"Time Tracks" von Yael Amid (Israel)
Objekt, Installation, Malerei

am Donnerstag, 8. April 2004 um 20 Uhr
in der GdK Galerie der Künste
Potsdamer Straße 58, Berlin-Tiergarten
www.gdk-berlin.de

Kurator: Noam Braslavsky

Dauer: 9. - 27. April
Öffnungszeiten: Di-So, 14-20 Uhr


Die GdK zeigt die israelische Künstlerin Yael Amid zum ersten Mal in einer Einzelausstellung in Deutschland. In "Time Tracks" geht es um die Wahrnehmung der Zeit. In der Ausstellung werden die Überlegungen zur Zeit (unendlich - endlich; zyklisch - linear; natürlich - künstlich) dialogisch zwischen den einzelnen Arbeiten der Künstlerin angeordnet.
Bei der großen Installation "Octopus" (Gummi, Plastik, Steinschlag-sicherungszaun) verlaufen die Tentakeln wie lineare Zeitlinien eines Ursprungs. Sie haben scheinbar Anfang und Ende. Bei genauerem Betrachten fällt jedoch auf, dass die Arme sich zu verzweigen beginnen und somit Teil eines größeren Kreislaufs werden. Ebenso doppelsinnig wie schön ist die Lichtinstallation "Zero", geformt aus kleinen Silikonblättern, die als Ganzes eine sich selber in den Schwanz beißende Schlange formen, als Symbol für das Unendliche.

Weiterhin präsentiert diese Ausstellung auch große Ölgemälde der Künstlerin, die, wie man im Gespräch mit Yael Amid merkt, alle auf wundersam, einfache Weise miteinander verwoben sind und das allgegenwärtige Thema Zeit aufgreifen. "Time Tracks": Spuren hinterlassen in der sich ausbreitenden Zeit, die bei genauerem Betrachten den Weg zum Ursprung weisen können.


Yael Amid, 1972 in Jerusalem geboren, seit 1996 Gruppenausstellungen international, hat ihren Lebensmittelpunkt zur Zeit in Berlin.


text: Pressemitteilung/GdK-Homepage; grafik: GdK-Homepage