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April 2005: Städtebauliches Forum Kurfürstenstraße - Planungen für das Gebiet


Die bezirksübergreifende Zusammenarbeit für die Zukunft der Kurfürstenstraße soll ausgeweitet werden – so die übereinstimmende Meinung auf dem ersten von zwei öffentlichen Foren zur Zukunft der Kurfürstenstraße.

Durch die Presse geistert oft genug die "schreckliche" Kurfürstenstraße, ein "Sumpf aus Dorgenhandel und Prostitution", kurz: ein übles Pflaster. Nicht alles an diesem Bild stimmt natürlich – doch selbst in solchen düsteren Berichten steckt leider mehr als nur ein Körnchen Wahrheit.
Damit sich die Lage vor Ort zum Positiven wendet, findet von April bis Juni 2005 ein "Städtebauliches Forum" für die Gegend rund um Kurfürsten- und Genthiner Straße statt. In Kooperation mit der TFH Berlin (Fachbereich Architektur) und zusätzlichen Fachleuten veranstaltete das Quartiersmanagement am 13. April ein öffentliches Forum. Zum Thema "Städtebauliches Leitbild – Entwicklungsziele für die Kufürstenstraße" machten sich etwa 100 Teilnehmer Gedanken um die Zukunft des Gebiets.

Konsens aller Anwesenden waren folgende Förder-Schwerpunkte: Das Quartier soll als Wohn- und Gewerbestandort weiter etabliert und gestärkt werden. Dazu gehört unter anderem auch, die Querstraßen auf Schöneberger und Tiergartener Seite der Kurfürstenstraße in Planungen einzubeziehen und Grünverbindungen auszubauen. So wirkt die jetzige Durchgangsstraße nicht mehr als Trennlinie zwischen den Bezirken.
Wichtig wird in Zukunft auch ein Netzwerk der Eigentümer längs der Straße sein, um ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen; und eine positive Profilbildung bzw. Imagestärkung durch verbindende Elemente wie beispielsweise das Mediennetzwerk oder andere öffentlichkeitswirksame Maßnahmen könnten das ihrige zur Stärkung des Gebiets beitragen.

Zum zweiten Mal hatten am 20. April alle Interessierten die Gelegenheit, bei den Planungen für die Kurfürstenstraße und ihre Querstraßen ihre Vorschläge mit einzubringen. Näheres zu den Ergebnissen des Forums zum "Sozialraum" lesen Sie HIER.

text: Müller/wolk; foto: wolk