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Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zur Durchführung einer zweitägigen Kulturveranstaltung in der Potsdamer Straße

1. Ausgangslage

Der Gewerbe- und Einzelhandelsstandort Potsdamer Straße stellt das Rückgrat der lokalen Wirtschaft in Tiergarten und Schöneberg dar. Angesichts der geringen lokalen Kaufkraft im unmittelbaren Einzugsbereich der Potsdamer Straße ist der Wirtschaftsstandort Potsdamer Straße auf die Erschließung überregionaler Kaufkraft angewiesen. Aufgrund des an kulturellen Einrichtungen reichen Umfeldes und der historischen Bedeutung der Potsdamer Straße als Kulturstandort bieten kulturorientierte Initiativen die Chance, einen dauerhaften qualitativen Wandel des Wohn-, Dienstleistungs- und Einzelhandelsstandortes einzuleiten.

Das besondere Umfeld der Potsdamer Straße macht es im Vergleich zu vergleichbaren Initiativen in anderen strukturschwachen Gebieten der Stadt wahrscheinlicher, dass die Unterstützung von kulturnahen Initiativen und Projekten einen dauerhaften Wandel des quantitativen und qualitativen Dienstleistungs- und Einzelhandelsangebotes einleitet.

2. Zielsetzung

Die IG-Potsdamer Straße verfolgt die Strategie, die Potsdamer Straße und ihre Nebenstraßen über die Unterstützung und Initiierung öffentlichen kulturellen Lebens in der öffentlichen Wahrnehmung positiv zu besetzen. Es zielt darauf ab, bestehenden Vorurteilen über den Wohn- und Gewerbestandort mit neuen Assoziationen zu begegnen. Dieser Imagewandel zielt gleichermaßen auf die gebietsinterne Öffentlichkeit als auch auf externe potentielle Gewerbetreibende, Kunden, Touristen und Einwohner.

Damit sind nachfolgende Aspekte von besonderer Bedeutung für das Projekt:

  • Darstellung der endogenen Potentiale des Gebiets,
  • Schaffung von Kommunikationsanlässen zur Entdeckung von Synergie- und Kooperationspotentialen,
  • Imagewandel des Gebiets um die Potsdamer Straße,
  • Stärkung der Identifikation der Bewohner und Gewerbetreibenden,
  • Vorbereitung der Etablierung der Potsdamer Straße als Kulturstandort

3. Projektidee / -inhalte

Am 14.09. und 15.09.2007 sollen im Rahmen zweier "Lange Abende der Kultur" in einer konzertierten Aktion die lokalen künstlerischen und kulturellen Potentiale Tiergartens und Schönebergs einer Berlin weiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Magistrale 2007 soll inhaltlich an ihre Vorgänger anknüpfen.

Es wird begrüßt, wenn die teilnehmenden Künstler in ihren Kunstwerken einen Bezug zum Ort "Potsdamer Straße", ihrer Geschichte, die diese Straße umgebenden Mythen und ihren Metamorphosen herstellen.

Wesentlicher Bestandteil des Projekts sind die vorbereitenden Kontakte, die zwischen Künstlern, Gewerbetreibenden, und Hauseigentümern hergestellt werden.


Neben der erforderlichen Multiplikation des Vorhabens innerhalb des Quartiers durch die direkte, aufsuchende Einbindung der Akteure ist es erforderlich, eine im gesamten Innenstadtbereich wahrnehmbare Präsenz des Projekts herzustellen, um die Aufmerksamkeit externer Akteure/Besucher auf das Projekt und das Projektgebiet zu lenken.

Die Magistrale 2007 wird im Schöneberger Gebiet des Veranstaltungsbereiches um das Projekt Magistrale+ verstärkt. Hierbei handelt es sich um ausgewählte Aktionen sozialkultureller Akteure, die vom Schöneberger Quartiersmanagement zusätzlich finanziert werden.

- Weitere Informationen wie die genaue Leistungsbeschreibung, das gewünschte Anforderungsprofil, den vorgegebenen Kostenrahmen oder die Adresse für Ihre Bewerbng entnehmen Sie der Ausschreibung Magistrale 2007 als Download.

Bewerbungsschluss ist der 11. April 2007.

text: Ausschreibung