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Ausstellung „Ohne Glanz und Glamour – Prostitution und Frauenhandel im Zeitalter der Globalisierung“

Ohne Glanz und Glamour
Herzlich willkommen zur Ausstellung "Ohne Glanz und Glamour" in Evas Arche!

Das Geschäft mit der Vermarktung des weiblichen Körpers boomt wie nie zuvor. Die Sexindustrie floriert durch die Globalisierung, die zunehmende Verarmung und die Entwicklung von Transport und Kommunikation. Frauen und Mädchen werden weltweit auf verschiedenen Handelsrouten verschoben, die Kunden der Prostitution global beliefert. Frauenhandel ist eine moderne Form von Sklaverei, die in ihren Dimensionen den historischen Sklavenhandel übertrifft.

Die Ausstellung „Ohne Glanz und Glamour – Prostitution und Frauenhandel im Zeitalter der Globalisierung“ hat das Ziel, mit Fakten und Daten zu informieren, zum Nachdenken anzuregen und für ein Engagement gegen Frauenhandel zu aktivieren.

Die von TERRE DES FEMMES e.V. erarbeitete Ausstellung wird
am Dienstag, dem 6. Mai 2008
um 18:30 Uhr

durch Miriam Scheffler, Stadträtin für Soziales und Bürgerdienste im Bezirk Mitte, im Ökumenischen Frauenzentrum Evas Arche e.V.,
Große Hamburger Straße 28, 10115 Berlin, eröffnet.

Die Ausstellung, Kooperationsveranstaltung zwischen dem Bezirksamt Mitte von Berlin und dem Ökumenischen Frauenzentrum Evas Arche e.V. ist werktags während der Öffnungszeiten zu besichtigen: montags 13 – 16 Uhr, dienstags 9 – 18 Uhr, mittwochs und donnerstags 9 – 16 Uhr. Gruppen melden sich bitte an unter der Telefonnummer: 282 74 35


Im Rahmenprogramm findet

am Donnerstag, dem 8. Mai, um 19.00 Uhr
ein Podiumsgespräch zum Thema „Maßnahmen gegen Menschenhandel in Berlin und Deutschland“
statt.

Als Gäste werden erwartet: Katrin Adams, Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess e.V., Malin Schmidt-Hijazi, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Berlin, Barbara Eritt, IN VIA Koordinations- und Beratungsstelle für Frauen aus Mittel- und Osteuropa, die von Menschenhandel betroffen sind, und Kriminaldirektorin Heike Rudat, im Dezernat 23 des LKA Berlin zuständig für Menschenhandel und “Rotlichtkriminalität“.
Die Moderation übernimmt Henny Engels.


Am Dienstag, 13. Mai, um 19.00 Uhr
wird in Evas Arche der Spielfilm „Lilja 4-ever“ gezeigt.

Am Schicksal einer jungen Frau ist die brutale und erbarmungslose Gewalt, die die Opfer erleiden müssen, hautnah mitzuerleben. Das anschließende Gespräch über Mythen und Realität von kriminellem Menschenhandel zum Zweck der Zwangsprostitution wird geleitet von Nivedita Prasad, Ban Ying (thailändisch: Haus der Frauen) - Beratungs- und Koordinationsstelle gegen Menschenhandel.

Weitere Infos unter: www.evas-arche.de, oder bei der Gleichstellungsbeauftragten Frau Kerstin Drobick, unter 2009 32048

Hier finden Sie die Einladung zum Ausdrucken und Weitergeben (PDF 40 kb).

text/grafik: Einladung