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Herzlich willkommen zur Eröffnung des neuen Nachbarschaftstreffs im Familiengarten Kluckstraße!
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Blick zurück und nach vorne - herzlich willkommen zum Neujahrsempfang am 18. Januar!
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
das Wort "Vernetzung" begegnet einem heutzutage so oft, dass man leicht den Eindruck gewinnen kann, hier werde ein Modewort inflationär benutzt. Tatsächlich aber stellt eine gelungene Vernetzung in den modernen Zeiten etwas verloren Gegangenes wieder her, nämlich ein Miteinander.
Wir alle arbeiten heute vereinzelter denn je, unser Wissen um das Tun und Lassen unserer unmittelbaren und mittelbaren Nachbarn ist geringer als je zuvor. Darin allein die Ursache allen Übels zu sehen, wäre wohl zu einfach. Dass aber die Überwindung der Vereinzelung neue Kräfte und versteckte Potenziale mobilisieren kann, dafür sehen wir in unserem Quartier jetzt deutliche Beispiele.
Das Mediennetzwerk °mstreet ist längst eine feste Größe in Tiergarten Süd, das mit Fachtagungen, Seminaren und regelmäßigen Stammtischen dafür sorgt, dass die rund 400 Medienbetriebe am Standort die Chance haben, mehr voneinander zu erfahren, gemeinsame Bedürfnisse, Interessen und Ziele zu erkennen und gegebenenfalls ihre Kräfte untereinander zu nutzen und zu bündeln.
Da ist der Lokale Bildungsverbund (LBV), der alle im Quartier tätigen Bildungseinrichtungen an einen Tisch bringt und gemeinsame Lösungsstrategien für Probleme erarbeiten lässt, mit denen alle sich konfrontiert sehen. Oft geht es dabei um Probleme, die zwar nicht hier im Kiez verursacht werden, denen aber hier, in der kleinsten politischen Einheit, begegnet werden muss.
Ein weiteres Beispiel ist der „Boulevard der Bänke e.V.“. Gegründet zur Unterstützung einer das Quartier markierenden künstlerischen Idee, begreift sich dieser Verein inzwischen als eine Bürgerinitiative, die über den ersten Anlass weit hinausgeht. Unbedingt erwähnt werden sollen auch die IG Potsdamer Straße und das Projekt „Notinsel – Wo wir sind, bist Du sicher“, in dem immer mehr Ladeninhaber mitmachen, sowie die Vernetzung der interkulturellen Elternarbeit mit dem Nachbarschaftstreff, der Familienhilfe, der Kluckstraße 11 und der „Kita Sonnenschein“.
Es freut uns besonders, dass mittlerweile auch die einzelnen Netzwerke beginnen, zusammenzuarbeiten. Die Netzwerke vernetzen sich. Das mag im ersten Moment leicht überdreht klingen, doch wer näher hinschaut, erkennt die praktische Wirkung: Die Menschen im Kiez arbeiten verstärkt zusammen und sind miteinander aktiv.
Es gehörte von Anfang an zu unseren Kernaufgaben als Quartiersmanagement, die im Stadtteil schlummernden Potenziale zu wecken und die Bürgerinnen und Bürger für die Stadtteilarbeit zu aktivieren. In den oben genannten Beispielen sehen wir, dass die Strategie erste Früchte trägt. Das macht Mut. Wie auch der Bürgerprotest gegen das drohende Großbordell an der Ecke Potsdamer Straße/Kurfürstenstraße.
Und doch wäre es voreilig, zufrieden zu sein. Zufriedenheit mit dem Erreichten ist oft der erste Schritt zurück. Willy Brandt hat das in einem seiner letzten Texte unnachahmlich so gesagt: „Nichts kommt von allein, und nur wenig ist von Dauer.“
Herzlich willkommen zum Neujahrsempfang!
In diesem Sinne und auf eine weitere gute Zusammenarbeit möchten wir mit Ihnen gerne auf das neue Jahr anstoßen und laden Sie herzlich zu unserem Neujahrsempfang ein.
Dort wird die Mädchenband „Minirock“ ihren großen Auftritt haben und weitere Attraktionen werden Sie überraschen.
Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Jahr 2008!
Ihr QM-Team
Herzlich willkommen zum
Neujahrsempfang
am 18. Januar 2008 um 18.00 Uhr
im U-Bahnbogen des Jugendtreffs
in der Pohlstr. 11







