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Die "Terrasse" am nördlichen Eingang der Potsdamer Straße

 
Boulevard Potsdamer Straße - das ist eine Vision, die das Quartiersmanagement Magdeburger Platz und das QM Schöneberg Nord zusammen mit dem Planungsbüro TOPOS entwickelt haben. Eine Vision ist schön, aber irgendwo muss man ja mal anfangen. Das Potenzial zum Boulevard ist da, es muss nur geweckt werden. Der Anfang wird jetzt da gemacht, wo die Potsdamer Straße im Norden anfängt, am Landwehrkanal, an der Ecke zum Schöneberger Ufer.
 
Das Eckhaus mit seiner denkmalgeschützten Fassade, früher das Haupthaus der Zigarrenfabrik Loeser & Wolf, ist renoviert, doch liegen gerade da Straße und Gehweg höher als das Erdgeschoss, was einen größeren Bereich der Potsdamer Straße eher als einen Übergang zum Kulturforum denn als Stadtraum erscheinen lässt. Eine Verbindung zwischen Gehweg und Haus stellt sich kaum her, und wer an der Ecke nicht gerade auf den Bus warten muss, sieht zu, dass er weiter kommt.
 
Durch eine Umgestaltung der westlichen Seite vor dem Haus 63/65 soll Platz gewonnen und eine "Terrasse" angelegt werden. Bisher wird der Niveauunterschied von einer Böschung ausgeglichen, künftig aber von einer Stützmauer abgefangen. Dadurch wird eine Terrassenfläche von etwa 350 qm entstehen, ein Aufenthaltsort, für den sich das Quartiersmanagement Magdeburger Platz eine Nutzung durch einen Cafébetrieb gut vorstellen kann.
 
Zunächst mussten Bäume gefällt werden, die vom zuständigen Baumschutzexperten des Grünflächenamtes aufgrund ihres Gesundheitszustands als nicht erhaltenswert erkannt wurden. Der einzige wertvolle Baum in dem Bereich, eine Linde, wird erhalten und in die Planungen mit einbezogen. Im Februar geht es dann mit den Arbeiten weiter.