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Herzlich willkommen zur Eröffnung des neuen Nachbarschaftstreffs im Familiengarten Kluckstraße!
Antragsschluss für den Bezirkskulturfonds 2012
Stadttour »Historische Orte sichtbar machen«, Tour II - Von Bahntrassen, Straßen, Wohnhäusern und Brücken
2. Rogate-Konzert: Chor des Brahe-Gymnasiums Jünköpping
Liebe Leserinnen und Leser, ...
Ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement ist eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft. Es bedeutet Teilhabe und aktive Mitgestaltung des Lebens in den Kommunen. In Deutschland sind 23 Millionen Menschen über 14 Jahren ehrenamtlich in Vereinen, Bürgerinitiativen, Verbänden oder Kirche tätig.
Die hauptsächlichen Motive des freiwilligen Engagements entspringen aus der sozialen oder politischen Verantwortung heraus – man möchte etwas beitragen oder eine politische Veränderung erreichen. Neben dem Bedürfnis zur gesellschaftlichen Mitgestaltung spielt der Wunsch nach sozialen Kontakten und sozialer Einbindung eine große Rolle. Für viele ist auch die Erweiterung von Kenntnissen und Erfahrungen wichtig. Und nicht zuletzt – es stärkt das Selbstwertgefühl.
Ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement spannt ein stabiles Netz über alle gesellschaftlichen Bereiche, sorgt für Zusammenhalt, verbindet Jung und Alt, gibt der Gesellschaft ein sozialeres und menschlicheres Antlitz. Viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens würden ohne Ehrenamtliche kaum existieren.
Bürgerschaftliches Engagement ist eine zentrale Grundlage lokaler Demokratie. Lokale Demokratie kann überhaupt nur lebendig werden, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich zu beteiligen, sich einzumischen und Mitverantwortung zu übernehmen. Das Grundanliegen der Bürgerbeteiligung besteht darin, die Legitimation in gesellschaftlichen Entscheidungs- und Verhandlungsprozessen auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Bürgerinnen und Bürger sind MitgestalterInnen und ExpertInnen des örtlichen Gemeinwesens.
Ein Gremium der Partizipation von Bewohnern und Akteuren in unserem Quartier ist der QuartiersRat Magdeburger Platz, der in diesem Sinne ehrenamtlich und entgeldlos viel (Frei-)Zeit investiert, um über sinnvolle Maßnahmen und Vergabe von Fördermitteln zu beraten und mit zu entscheiden.
Durch das aktive soziale, politische und gesellschaftliche Engagement von Einzelpersonen, Vereinen, Verbänden, Bürgerinitiativen usw. wird unsere demokratische Gesellschaftsform gestaltet und weiterentwickelt zur Bürgergesellschaft. Und wie sagte der Bundespräsident a.D. Horst Köhler in seiner Berliner Rede 2008: „Die Bürgergesellschaft schafft auf vielfältige Weise Zusammenhalt, wie ihn Staat und Verwaltung nie und nimmer organisieren können.“
Mit der vorliegenden Ausgabe von mitte(n)dran möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick geben von der vielfältigen Art und Weise, wie das Gemeinwesen in unserem Quartier durch ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement bereichert wird / bereichert werden kann.






