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Neue Gedenkstele in Moabit erinnert an Deportation von Juden
Zwischen Oktober 1941 und Frühjahr 1945 wurden über 50.000 jüdische Menschen aus Berlin und anderen Orten deportiert. Zielorte waren Ghettos, Lager und Vernichtungsstätten in den von Deutschen besetzten Gebieten. Nur wenige Menschen haben überlebt.
Seit 1987/88 erinnern in Berlin Mahnmale am Bahnhof Grunewald, auf der Putlitzbrücke und in der Levetzowstraße an diese Verbrechen. Neuere historische Forschungen haben nun ergeben, dass die meisten Deportationen vom Güterbahnhof Moabit ausgingen, von dem aus über 30.000 Jüdinnen und Juden verschleppt wurden.
Im Zuge der aktuellen städtebaulichen Umgestaltung dieses Areals beabsichtigt das Land Berlin hier in den nächsten Jahren die Einrichtung eines Gedenkortes.
Im Vorfeld dieses Projekts wird am ehemaligen Bahnhofszugang in der Quitzowstraße eine Gedenkstele errichtet, die an die Deportationen und an das Schicksal der Deportierten erinnern soll.
Einladung zur feierlichen Enthüllung der Gedenkstele
Quitzowstraße 18-21
Freitag, 19.01.2007, 11.00 Uhr







