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Gewerberaumbörse vorläufig abgeschlossen
Von März 2006 bis August 2007 stand das Projekt "Gewerbevernetzung und Leerstandsmanagement" allen offen, die auf der Suche nach Geschäftsräumen oder auch nach Mietern waren. In dieser Zeit ist viel geschehen: Kerstin Müller von der STATTwerke Consult GmbH konnte als Ansprechpartnerin acht Objekte vermitteln, weitere vier Abschlüsse sind (noch jetzt, nach dem Projektschluss) in Arbeit - bei insgesamt knapp 30 Suchenden ein guter Schnitt.
Zu den Nutznießern des Projekts gehören Gewerbetreibende aus dem Kreativbereich ebenso wie soziale Projekte, teils ging es um Zwischennutzungen für einige Monate, teils um auf mehrere Jahre projektierte Mietverträge.
Auch die Gewerberaumbörse hier im Internet erfreut sich regen Zuspruchs, das belegt die Statistik: Etwa dreimal pro Tag informieren sich Interessierte über die Möglichkeiten, sich in Tiergarten Süd mit einem Büro oder Geschäft anzusiedeln.
Von dieser Arbeit profitieren auch die Anbieter des Leerstands: Einige von ihnen ließen sich überzeugen, dass eine Vermietung für einen geringeren Preis als zuerst gewünscht mehr bringt als eine unvermietete Immobilie. Und dass es dem gesamten Stadtteil nützt, wenn der Leerstand zurückgeht - die Gegend wird attraktiver, weitere Gewerbe ziehen nach. Dies ist eines der Ziele des Quartiersmanagements, daneben steht die Ansiedlung von gemeinnützigen Trägern oder Bildungseinrichtungen, die dem Gebiet zugute kommen; auch das wurde gleichzeitig vermittelt.
Ein Anziehungspunkt könnte auch das Medienhaus Potsdamer Straße werden, zu dem die Idee während der Projektphase entstand: In ein derzeit großteils leer stehendes mehrstöckiges Gebäude sollen Medien- und Kultur-Unternehmen einziehen und miteinander auf kurzem Weg Kooperationen schließen können.
Zur weiteren Entwicklung des Quartiers im Sinne des weiteren Standortmarketings könnten folgende Elemente beitragen:
- weitere Vernetzung der Eigentümer
- Ausbau und Pflege der Gewerberaumbörse
- Fortsetzung der Kooperation mit dem benachbarten Leerstandsprojekt Schöneberger Norden incl. der Entwicklung gemeinsamer Marketingstrategien
- Akquise externer Unternehmen mit Unterstützung der „starken Partner“ wie Wirtschaftsförderung etc.
- Weiterentwicklung und Umsetzung der Pläne für das Medienhaus, Fördermittel-Akquise, Unterstützung der Maßnahme-Träger bei der Antragsstellung etc.
- Beratung und Coaching von Unternehmen wie z.B. der zukünftigen Mieter des Medienhauses, weiterer lokaler Unternehmen sowie externer Unternehmen, die sich im Kiez ansiedeln möchten
Weitere ausführliche Informationen zum Projekt „Gewerbevernetzung und Leerstandsmanagement“ finden Sie im Schlussbericht des Projekts (PDF 114 kb).






