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Januar 2002: Literatur zum Hören und Sehen: Die "Joseph-Roth-Diele" bringt historisches Flair an die Potse

Gedichte, liebevoll zusammengesetzt als Wortcollagen aus verschiedenen Zeitungen schmücken die Wände unter der holzgetäfelten Decke. Gäste schlürfen ihre Getränke, rasten vom schnellen Alltagstempo, plaudern miteinander oder lauschen im historischen Rahmen des alten Hauses Literaturvorlesungen – so sieht das Ambiente in der neuen "Joseph-Roth-Diele" an der Potsdamer Straße 75 aus.

Eine sechsköpfige Gruppe von Literaturbegeisterten rund um Mitinitiator Dieter Funk hat gemeinsam mit den Hausbesitzern und mit finanzieller Unterstützung aus dem Quartiersfonds die Gasträume instand gesetzt. Dass der Namensgeber, der Schriftsteller Joseph Roth 1925 im Nebenhaus wohnte, mag zur Idee eines solchen Cafés beigetragen haben. Fehl am Platze ist es an der heutzutage viel befahrenen Potse ganz bestimmt nicht: Ein Ort zum Ausspannen eben, und einer, in dem die Vergangenheit der geschichtsträchtigen Straße wieder hör- und sehbar wird.
 
Weitere Informationen - auch das aktuelle Programm mit Literatur, Musik und anderem - über die Joseph-Roth-Diele finden Sie HIER auf deren eigener Homepage!


text: BuM/wolk; grafik: Joseph-Roth-Diele