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Juni 2005: Nächstes Treffen in Sachen Bolzplatz


Am 20. Juni setzen sich Vertreter von Liegenschaftsfonds, Bezirksamt und QM wieder zusammen – noch immer ist die Zukunft des Bolzplatzes an der Pohlstraße nicht geklärt.
 
Dass der Fußballplatz an der Pohlstraße gegenüber den U-Bahn-Bögen nicht sofort geräumt werden muss, darüber freuten sich Mitte März Kinder und Jugendliche und die Mitarbeiter von Jugendteam und Quartiersmanagement. Wie es jedoch über die laufende Saison hinaus mit dem Platz weitergehen soll, bleibt nach wie vor unklar – und deswegen ist für den kommenden Montag, 20. Juni, ein nächstes Treffen mit Vertretern von Liegenschaftsfonds, Bezirksamt und QM angesetzt.

Schon im März ging es ja darum, eine dauerhaftere Lösung zu finden – mehr zu den Hintergründen findet ihr HIER. Seitdem hat sich nicht sehr viel getan: Noch immer fehlt das so genannte "städtebauliches Nutzungskonzept" vom Mieter bzw. Käufer des Geländes. Dieses Konzept beschreibt, was genau hier entstehen soll – ein Einkaufscenter, ein Markt, was sonst... Dem entsprechend kann das Stadtplanungsamt auch noch keine Auflagen stellen, zum Beispiel betreffs der Anlieferung, des Publikumsverkehrs und ähnliches. Und das wäre die Voraussetzung, um mit den Verhandlungen um Bolzplatz, Zufahrt etc. in Richtung einer dauerhaften Lösung voran zu kommen.

Dies alles ist also noch unklar. Dazu kommt, dass überraschend die Mietforderungen für die Bolzplatz-Fläche doch ganz enorm in die Höhe gestiegen sind: War bislang von einem eher symbolischen Preis von 500 Euro im Jahr die Rede, so drehen sich die Verhandlungen auf einmal um 800 Euro im Monat – ein Preis, den der Stadtteilverein keinesfalls zahlen kann.

Diese Missverständnisse auszuräumen ist Ziel des Treffens am 20. Juni – wie die Ergebnisse dann aussehen, werden wir hier auf dem Quartiers-Portal berichten.

text: wolk; foto: Stadtteilverein