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Kunst von Uwe Tabatt

Der Quartiersrat hat  das Projekt „Pohl Position“ gefördert. Dazu erreichte uns folgender Leserbrief aus Oranienburg:

"Die Pohlstraße hatte am 24.9.2011 zur „Pohl Position“ eingeladen. An Besuchern mangelte es nicht, die Galerien waren um  20 Uhr noch mehr als sehr gut besucht. Siebzehn Künstler, Berliner aber auch andere, stellten in Galerien und Ateliers ihre Werke vor. Nennen möchte ich von den vielen, die  Ausstellung afrikanischer Künstler. Sie zu erwähnen ist deshalb nötig, um deutlich zu machen, dass in den genanten Strassen Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern friedlich miteinander leben und mit den Touristen feiern.

Von den vielen Galerien will ich die von Gitta Lörche nennen. Kleine Bilder für kleine Wände und bezahlbar. Nicht das ist entscheidend, wenn auch wichtig, sondern wie der Künstler die Natur empfindet, sieht und das im Bild wiedergibt.

Besonders in Erinnerung bleibt mir das Atelier von Peter Foeller. Er empfing seine Besucher mit einer wunderbaren Sängerin, die in  stimmlich wirkungsvoller Nuancierung ihre Lieder vortrug, untermalt mit den Klängen der Gitalele. Die kraftvollen Malungen der ordnungsstrukturrierten Foeller Bilder, die Holzskulpturen im Hof, die Beleuchtung, die das Dunkle des Abends dämpfte und die Musik waren zusammen ein eigenständiges Kunstwerk, das von den Gegensätzen lebte.

Fünfunddreißig Künstler beteiligten sich an der Straßeninszenierung, die Zahl der Künstler, die in den Restaurationen ausstellten, kann ich nicht nennen. Nur einen, Christoph Rentzsch. Er stellte in der Lützowstraße 20 in der Gaststätte „Maultasche“ aus. Bei einem Salat, einer Maultasche, Bier, Wein und Espresso konnte man über Bilder philosophieren. Eine Frau beugt sich zur Erde, dem Ursprung und dem Ende von allem. Dahinter steckt der Gedanke, dass die Würde des Menschen nicht von der Würde der Erde zu trennen ist. Ch. Rentzsch kommt aus Oranienburg, wie ich auch. Zu sehen ist er dort nicht. Es gibt in Oranienburg keine oder kaum Möglichkeiten, dass sich junge Kunst zeigen kann. Dann sah mich der Mops von einem Gemälde an, er mobte, ich soll noch Weiteres schauen. Ja, die Potsdamer Straße und ihre Umgebung sind reizvoll. Sie haben mit den Machern von „Pohl Position“ eine unverwechselbare Perspektive."

- Schreiben auch Sie uns:  „mittendran“ c/o Quartiersmanagement Magdeburger Platz, Pohlstraße 91, 10785 Berlin, Tel. 23 00 50 23, Fax 23 00 50 25 und per E-Mail: visap[at]gmx[.]de, www.visap.eu 

text: Dr. G. Wardezki