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Mai 2004: Diskussion "Wie weiter mit der Kurfürstenstraße?"


Bei einer Sondersitzung des Stadtteilbeirats Ende Mai besprachen Vertreter von Beirat, QM, Gewerbetreibenden und Anwohnerschaft Strategien zum Umgang mit Drogenproblemen, Prostitution und Durchgangsverkehr.
 
Besonders schön ist sie nicht, die Kurfürstenstraße auf der Grenze zwischen Schöneberg Nord und Tiergarten Süd. Doch ebenso gravierend für Anwohner und Gewerbetreibende längs der Straße sind die Probleme, die durch den Drogenstrich entstehen und der Durchgangsverkehr, der zusätzlich für Lärm und Gestank sorgt.

Aus baulicher und auch polizeilicher Sicht würde sich nach Einschätzung der Diskussionsteilnehmer viel verbessern, wenn auf der von einem Bretterzaun umgebenen Brache der Polnischen Botschaft neben der Zwölf-Apostel-Kirche etwas geschehen würde: Eine Bebauung würde diese Ecke ebenso aufwerten wie auch das nahe gelegene ebenso brachliegende Grundstück Ecke Kielganstraße, für das die Republik Litauen verantwortlich zeichnet.
Auch der Platz vor der Apostelkirche könnte durch eine Neugestaltung gewinnen.
 
Die "Hinterlassenschaften" der Drogen- und Prostituiertenszene, so ein Vorschlag, könnten mit finanzieller Unterstützung lokaler Gewerbetreibender beispielsweise in die Hände des Schöneberger Projekts "Caramba" gelegt werden.

In Sachen "Verkehrssituation" ist städteplanerisch festgelegt, dass die Kurfürstenstraße als Teil des Hauptverkehrsstraßennetzes beruhigt werden soll. Mit dem Tiefbauamt wird geklärt werden, ob Baumpflanzungen zur Verschönerung beitragen können.

Grundsätzlich sei es gut, wenn sich Gewerbetreibende auch längs der Kurfürstenstraße der bezirksübergreifenden Arbeitsgruppe IG Potsdamer Straße anschlössen, um so gemeinsam mehr zu erreichen.

text/foto: wolk