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Medienstammtisch in der Maskenbildnerschule Hasso von Hugo
Eines der renommiertesten Unternehmen an der °mstreet öffnete in der vergangenen Woche seine Türen für den Medienstammtisch: An die 30 Gäste nahmen an der Führung durch die Räumlichkeiten der Maskenbildnerschule Hasso von Hugo in der Lützowstr. 105 teil und ließen sich von dem Blick hinter die Kulissen bezaubern.
Florian Schubert, Mitglied der Geschäftsführung und nebenher „Mädchen für Alles“, zeigte sich charmant und auf allen Gebieten kundig – nicht nur in der Gastgeberrolle, in dem er die Besucher mit einem Spezialitäten-Buffet samt Getränken bewirtete, sondern auch als Ausbilder im Schulbetrieb.
Einige der Schüler und Dozenten waren auf seine Bitte hin bis in den späten Abend hin vor Ort, um ihre Fertigkeiten zu präsentieren.
Das interessierte Publikum bekam Furcht erregende Hexen, charmante Golden-Twenties-Girls mit Wasserwelle oder Zahnersatz „Marke Monster“ zu sehen. Die Auszubildenden, die sich gegenseitig für dramatische Rollen verunstalteten, sind „in Echt“ sehr hübsche Mädchen. Ein anschaulicher Beweis für die hohe Kunst der Maskenbildnerei!
Obendrein wurde jede noch so neugierige Frage nach der Technik beantwortet: Wie viele Stunden braucht es, um so eine Perücke zu knüpfen, woher kommt das Echthaar und was kostet das Endprodukt, warum wird der Ansatz einhaarig geknüpft und sind die Haare im Nacken dunkler?
Bei dem Rundgang durch die Werkstätten kamen bei einigen Gästen längst abgeschriebene Träume zu Tage: Eine Besucherin erinnerte sich, dass sie ihren einstigen „Traumberuf Maskenbildnerin“ vor Jahrzehnten aufgeben musste – damals verlangte man noch eine vorausgehende FriseurInnen-Lehre, die sie jedoch aufgrund von Hautproblemen abbrechen musste – aus der Traum!
Im Gegensatz zu früher ist der Ausbildungsweg zum Maskenbildner heute klar geregelt:
Die Maskenbildnerschule wurde 1990 von Annette und Hasso von Hugo gegründet – seit 2002 ist sie staatlich anerkannt. Hasso von Hugo ist nicht nur Mitglied der IHK-Prüfungskommission, sondern hat auch wesentlich zu der Festschreibung der Berufsinhalte beigesteuert. Die Ausbildung geht über drei Jahre und endet mit einer Prüfung vor einer IHK-Kommission, ist also IHK-zertifiziert und auch BAföG-anerkannt!
Trotz fehlendem Abitur und des nicht ausgeprägtem zeichnerischen Talentes ist Hasso von Hugo der angesehenste deutsche Maskenbildner. Diese Grundlage bildet nun auch die Voraussetzungen für den Start der Ausbildung an seiner Schule, so erklärte Florian Schubert.
Die Bedingungen für die Aufnahme an der Schule sind weder eine Aufnahmeprüfung, noch muss eine Bewerbungsmappe als Kreativitätsnachweis vorgelegt werden.
Wichtiger sind, so die Erfahrung der Lehrer, eine starke Persönlichkeit, großes Engagement und die Bereitschaft, später im Beruf auch viel Zeit zu investieren. „Die Arbeit mit Künstlern und Regisseuren ist nicht immer ganz einfach, die Arbeitsbedingungen nicht immer optimal“.
Dass das die relevanten Merkmale sind, zeigt sich letztendliche bei der Entlassung der Schüler in die Arbeitswelt: ca. 70% der Hasso von Hugo – Absolventen finden unmittelbar eine Anstellung.
Über die hochqualifizierte Ausbildung im eigenen Haus hinaus hat die Schule Kooperationsverträge mit der Komischen Oper Berlin, dem Filmpark Babelsberg, der ESMOD Modeschule, der Ernst-Busch-Schauspielschule und den beiden Filmhochschulen in Berlin/Brandenburg – die schaffen zusätzliche praktische Erfahrungen für die Schüler.
Detailierte Informationen zur Hasso von Hugo Maskenbildnerschule finden Sie im Info-Flyer (PDF 607 kb).
Den krönenden Abschluss fand der Abend auf der schuleigenen Dachterrasse: Vom „heimlichen Medienhaus Lützowstraße 105“ konnte man einen fantastischen Ausblick auf die Dächer der °mstreet genießen.
Bei Sekt, Wein und Bier (für die minderjährigen und abstinente Besucher gab es natürlich non-alcoholics!) fanden sich die Besucher zu geselliger Runde zusammen. Hier wurden noch nach Sonnenuntergang Erfahrungen und Adressen ausgetauscht, aktuelle Fragen erörtert, alte Kontakte aufgefrischt und neue Bekanntschaften gemacht.
Zu guter Letzt:
Information aus gut unterrichteten Kreisen - Die Hasso von Hugo Maskenbildnerschule und der Kosmetikhersteller Kryolan haben gerade eine Dependance in Indien-Chennai gegründet – „°mstreet goes Bollywood“?
°mstreet dankt!


























