Suche

Newsletter bestellen für

Top Themen

Zufriedene Teilnehmer/innen: LOS-Projekt Qualifizierung zur Suchtprävention

Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin
Macht sich stark für Qualifizierung: Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin

Pädagoginnen und Pädagogen von Oberschulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Stadtteilzentren und berufsvorbereitenden Maßnahmen im Quartier, die Kinder und Jugendlichen im Alter von 12-18 Jahren bilden, erziehen und fördern, waren eingeladen, sich zum Wohl ihrer jeweiligen Zielgruppe fortzubilden: „Ich will einen Ausbildungsplatz. Da kann ich Sucht nicht gebrauchen! Schulungen für pädagogische Fachkräfte“ hieß das sechswöchige Qualifizierungsangebot von der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin des pad e.V.

Neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Stadtteilverein Tiergarten e.V. und von  KIDS e.V. nahmen an der Schulung im März und April teil. Der maßgeschneiderte Ablauf der Schulung unterteilte sich in drei große Themenblöcke:

  • "Vermittlungshemmnis Sucht" - Was ist das?: Risiko- und Schutzfaktoren, Substanzen & Verhaltenssüchte.
  • Pädagogische Interventionsmöglichkeiten - Gesprächsführung und "Haltung", Gruppenarbeit, Handlungsstrategien, Interaktive Methoden, wie z.B. Suchtsack, Quiz mit Fragen zu Suchtgefährdung.
  • Implementierung von Suchtprävention in pädagogischen Einrichtungen - Regelwerke, Projektentwicklung durch die Teilnehmer/innen, Feedback
LOS
Das Projekt wurde im Rahmen des Förderporgramms LOS - Lokales Kapital für Soziale Zwecke - gefördert.

Bei der Vermittlung der Themen halfen die unterschiedlichsten interaktiven Materialien, z.B.

  • Rauschbrillen
  • Suchtsack
  • Behauptungskarten
  • Thesenspiel
  • Welche Sucht bin ich?
  • CD-Rom “Drugs and the brain”
  • Suchttreppe
  • Pyramide des Lebens
  • Suchtdreieck
  • Behauptungskarten Recht
  • Interviewleitfaden
  • Wissensquiz
  • Projektplanungsinstrumente
  • Was Kinder brauchen?
  • Video „Drogen im Schulalltag“


Zum Abschluss konzipierten alle Teilnehmer/innen eigene Projektideen der Suchtprävention für die Projekte, in denen sie tätig sind.

So entstanden die Idee, eine Suchtkiste zu bauen: Die Gruppenmitglieder sammeln gemeinsam, welche verschiedenen Suchtformen sie kennen und schreiben diese dann anschließend mit dem Lötstab auf Holz. Daraus wird dann anschließend eine „Suchtkiste“ gebaut.

Die zweite Idee eines Projektes war es, mit den Jugendlichen die Methode „Behauptungskarten Recht“ einzusetzen und dies in einer Kooperationsveranstaltung mit dem Präventionsbeauftragten der Polizei durchzuführen, da diese auch im Bereich Suchtprävention im Bezug auf rechtliche Aufklärung tätig ist.

Die Teilnehmer/innen waren, so eine Befragung, absolut zufrieden mit der Fortbildung, und die meisten von ihnen würden auch nach dem Ende dieses LOS-Projekts gerne weitere Angebote der Fachstelle für Suchtprävention in Anspruch nehmen.

text: Christina Schadt/Kürzung: wolk; grafik: Fachst. für Suchtprävention