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September 2004: Planungen rund um die Kurfürstenstraße

Neues Grün, Verkehrsberuhigung, größere Sauberkeit oder Abbau von Werbetafeln: Viele kleinere Maßnahmen sollen die Kurfürstenstraße schöner und angenehmer machen.
Rauschender Verkehr, unschöne Brachflächen oder Hinterlassenschaften von Drogenszene und Straßenstrich: Das sind einige der "Schwachpunkte", die Anwohner und Gewerbetreibende längs der Kurfürstenstraße bei einer Diskussionsrunde im Mai diesen Jahres zu Recht bemängelten – Näheres dazu lesen Sie HIER.
Inzwischen haben sich Vertreter aus den zuständigen QM-Teams und Bezirksämtern nochmals getroffen – schließlich gehört der südliche Bürgersteig zum Bezirk Schöneberg, Fahrbahn und Nordseite der Straße liegen jedoch auf Tiergarten-Seite.
Gemeinsam ist ein ganzer Katalog an "kleinteiligen Maßnahmen" entstanden und von allen befürwortet worden, Vorhaben oder Ideen, die nach und nach die Situation verbessern sollen – auch wenn so Manches noch im "Wunsch-Stadium" steckt:
So würden Bäume entlang der Straße oder auf dem Parkplatz vor Möbel Hübner das Bild ebenso auflockern wie neue Pflanzen vor dem benachbarten Möbel-Krieger. Die Werbetafeln vor der Grips-Grundschule sollen weg, ein neuer Zaun würde die Straßenfront dem Schuleingang angleichen.
Das brachliegende Grundstück der Polnischen Botschaft an der Ecke Kurfürsten- und Else-Lasker-Schüler-Straße umschließt derzeit ein hässlicher Bretterzaun – ein Verkaufszelt für Gartenmöbel oder Ähnliches könnte auf der Fläche Platz finden.
Die zweite Brache an der Ecke Kielganstraße gehört der Republik Litauen – hier tut Bebauung not. Um den Platz vor der Zwölf-Apostel-Kirche kümmert sich derzeit das QM Schöneberger Norden: Derzeit wird ein Gutachten zur Umgestaltung erstellt.
In Sachen "Verkehr" machen zwei Veränderungen Sinn: Mittelfristig soll eine Tempo-30-Zone für Beruhigung sorgen, und verbreiterte Bürgersteige am U-Bahn-Ausgang helfen den Fußgängern, die dann nicht mehr zwischen parkenden Autos hindurch die Straße überqueren müssen.
Um gebrauchte Spritzbestecke oder die Hinterlassenschaften des Straßenstrichs könnten sich die Mitarbeiter von "Caramba", einem Projekt für methadon-substituierte Drogenabhängige, kümmern. Und natürlich wäre es gut, wenn ins leer stehende Gebäude der Technischen Fachhochschule (Kurfürstenstraße 141) bald wieder Leben einkehren würde.
text/foto: wolk






