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Vom Fußball bis zum Einzelgespräch: Offene Jugendarbeit und schulbezogene Sozialarbeit beim Stadtteilverein Tiergarten e.V.
Über einen Kamm zu scheren ist die bunte soziale Mischung der Kinder und Jugendlichen im Kiez ganz bestimmt nicht: Zwar gibt es hier einige wohlsituierten Familien, daneben stehen jedoch sehr viele Sozialhilfeempfänger, die jeden Pfennig zweimal umdrehen müssen. Drogenhandel und Straßenstrich tragen nicht gerade zu einem angenehmen Klima auf der Straße bei. Auch die Aussichten auf einen Arbeitsplatz sind für alle, die aus familiären oder sprachlichen Problemen keinen oder nur einen schlechten Schulabschluss schaffen, miserabel.
In diesem explosiven Umfeld legt der Stadtteilverein Tiergarten einen besonderen Schwerpunkt auf die Kinder- und Jugendarbeit. Die MitarbeiterInnen unterstützen die jüngeren Anwohner des Karrees an zwei Standorten in der Kluck- und der Pohlstraße; außerdem gibt es das Projekt Streetwork und Soziale Gruppenarbeit (Kooperationsprojekt mit "Jugendwohnen im Kiez" und KIDS) und Jungen- bzw. Mädchenarbeit als Gender-Mainstream-Projekt.
Über ein breites Angebot von Spiel- und Freizeiteinrichtungen hinaus gibt es in den Treffs an der Pohlstraße und der Kluckstraße die Möglichkeit, sich bei schulischen und privaten Problemen Rat zu holen. Nach Vorgabe des Projektleiters können Jugendliche unter pädagogischen Gesichtspunkten den Umgang mit Computer und Internet erlernen, und auch bei Berufswahl, der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder beim Bewerbungen-Schreiben erhalten die Besucher Unterstützung.
An der Pohlstraße gibt es zusätzlich Sportangebote, die nicht an Vereine gebunden und somit für alle Interessenten offen sind. Zusätzlich gibt es eine feste Fußballgruppe im Rahmen der Gruppenarbeit. So wird spielerisch trainiert, wie man ohne Gewaltanwendung innerhalb einer heterogenen Gruppe und auch mit "Gegnern" zurecht kommen kann.
Die Arbeit in den beiden vom Stadtteilverein betreuten Schulclubs an der Fritzlar-Homberg-Grundschule und der Breitscheid-Oberschule setzt in Kooperation mit der Jugendförderung und der jeweiligen Schulleitung direkt im Schulalltag an:
Neben der Hilfe bei schulischen Problemen und den Freizeitangeboten liegen hier Schwerpunkte auf der Verminderung des teils sehr hohen Konfliktpotentials innerhalb der Schülerschaft und auf der Einbeziehung der Eltern, um so die Lern-Bedingungen zuhause zu verbessern. Wo nötig, stehen die BetreuerInnen auch beim Umgang mit Behörden und Justiz zur Seite.
Die MitarbeiterInnen der verschiedenen Bereiche sind:
Karsten Masch (Projektleiter der Kinder- und Jugendarbeit; Offene Jugendarbeit und schulbezogene Sozialarbeit)
Sabine Kispert und Hüseyin Toprak (Offene Jugendarbeit)
Marion Giering und Yark Franken (schulbezogene Sozialarbeit Breitscheid-Oberschule)
Birgit Bräuer und Sven Reinert (schulbezogene Sozialarbeit Fritzlar-Homberg Schule)
Gwenda Vollstädt, Jörg Zölitz und Karsten Masch (Gender Mainstream - mädchen- und jungespezifische Arbeit)
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Karsten Masch (Tel.: 262 72 13 oder 25 79 79 28).






