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Gelungener Start für den Familiengarten
Schönster Sonnenschein, Berge dunkler Erde und ein kleiner Wald an Bäumen, Sträuchern und Stauden, die auf ihre Plätze im Boden warteten: Besser hätten es die kleinen und großen Gärtnerinnen und Gärtner des neuen Familiengartens gar nicht treffen können mit dem gemeinsamen Start in die Saison.
An die 30 Familien aus allen möglichen Nationen hatten sich zusammengefunden. Viele von ihnen sind kurdischer und aramäischer Herkunft, einige Deutsche, eine Iranerin, eine Bulgarin mach auch mit. Gemeinsames Ziel: Etwas auf dem eigenen Beet wachsen zu sehen – und sich durchs Gärtnern auch näher zu kommen.
Alle halfen zusammen, mit fachlicher Unterstützung der Planerin, Frau Gehrke, und der Gärtner der Landschaftsbaufirma Bäume und Sträucher zu pflanzen, das Laub des letzten Jahres zusammenzutragen und das Gelände von Müll zu reinigen.
Fein säuberlich wurden kleine Beete, jedes gut zehn Quadratmeter, abgesteckt. Wer wo in der Erde graben kann: Das wurde dann per Los entschieden. Und nachdem einige Familien noch miteinander ihre Lieblingsplätze getauscht hatten, waren auch alle sehr zufrieden und standen – teils noch recht staunend – vor ihrer „eigenen“ Scholle.
Die einen rechten noch die Erde fein säuberlich, andere begannen gleich, ihr Beet mit Kräutern, Gemüse, Blumenzwiebeln und Stauden zu gestalten.
Besonderen Spaß hatten die Kinder: Aha, so geht das – Loch bohren, nicht zu tief und nicht zu kurz, dann gucken, wo das spitze Ende der Zwiebel ist, und rein damit. Erde drauf, zärtlich andrücken, und natürlich nicht vergessen: angießen, Wasser marsch!
Schon von Beginn an gab´s auch Tipps von den Nachbarn: Was verträgt pralle Sonne und welche Pflanzen lieben es eher ein wenig beschattet? Was gedeiht auch unter einem Baum, und ist es schlau, einen Pfad übers Beet frei zu lassen?
Drei Beete sind ein wenig anders als der Rest: Auch eine Senioreneinrichtung ist mit von der Partie, und damit die Älteren nicht so große Mühe mit dem Bücken und wieder Aufrichten haben, werden sie Hochbeete bepflanzen.
Und auch die Schule und die Kinder aus dem FiPP haben eine kleine Extrawurst: Sie bepflanzen etwas größere Beete – es sind ja auch jeweils viele Kinder beteiligt.
Während die einen ihre Neupflanzungen angossen, tummelten sich ein wenig abseits der Beete noch die Kinder voller Wonne auf den Erdhaufen: Rauf und runter auf dem Hosenboden, unten in der Pfütze ordentlich Matsche spielen, kleine Steindämme anlegen und mit kohlpechrabenschwarzen Händen dann zur Gießkanne greifen – prima Sache!
Klar, dass so ein gelungener Einstand auch gebührend gefeiert werden musste. Der Duft von frisch Gegrilltem zog die Familiengärtner auf die kleine Terrasse, wo gemütlich gespeist wurde.
Demnächst werden die Salate wohl mit selbst gezogenen Gemüsen und Kräutern verfeinert werden...
Wir freuen uns über den gelungenen gemeinsamen Start und wünschen allen Beteiligten weiter so viel Spaß und den grünen Daumen!
Schon steht auch das nächste Treffen an: Am vierten Mai geht’s um einen schönen Namen und die Nutzungsregeln für den Garten – herzlich willkommen alle Tiergarten-Süder!











