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Straßenführung: Opiumhöhle.Deutsche Arbeitsfront.Sportpalast – Spuren und Bauten des Dritten Reiches am Kleistpark (Berlin-Schöneberg)
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich Sie herzlich einladen zu
Verrucht Spezial 2
Opiumhöhle.Deutsche Arbeitsfront.Sportpalast – Spuren und Bauten des Dritten Reiches am Kleistpark (Berlin-Schöneberg)
Samstag, 7. November
Anmeldung erbeten unter: potseblog[at]wosnitza-berlin[.]de
Treffpunkt: 15 Uhr, Potsdamer Straße 192 (nahe U-Bahn Kleistpark)
Dauer circa 2 Stunden
Preis € 13 / erm. 11 €
www.potseblog.de
Verrucht Spezial 2 beginnt mit einem Rundgang, an dem Regine Wosnitza Orte ausweist, die die Geschichte des Dritten Reiches im Gebiet um den Kleistpark in Berlin-Schöneberg spiegeln.
Im zweiten Teil der Veranstaltung führt Bodo Förster durch den Hochbunker in der Pallasstraße und berichtet von der Versöhnungsarbeit, die in der Sophie-Scholl-Oberschule seit 1995 stattfindet.
Zur Geschichte:
Bei den Reichstagswahlen am 5. März 1933 erhielt die NSDAP in Berlin- Schöneberg 39,7% der Stimmen. Zuvor – im Februar - hatten SA Trupps bereits die Kunstschule am Kleistpark als „entartet“ überfallen und Hitler erstmals als Kanzler bei einer Veranstaltung im Sportpalast an der Potsdamer Straße gesprochen.
Noch prägten Straßenschlachten zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten das Bild der Straße. Doch bald war das Gebiet zwischen Kleistpark und Landwehrkanal im Dritten Reich fest in nationalsozialistischer Hand.
Verfolgung aller ungewollten Bevölkerungsgruppen setzte ein. ZwangsarbeiterInnen aus der Sowjetunion waren in der damaligen Augusta-Oberschule untergebracht und mussten den Bunker in der Pallasstraße errichten. Er bleibt bis heute als ein Mahnmal gegen Krieg und Verfolgung im Straßenbild erhalten.
Mit der Straßenführung »Verruchte Potse« erinnert Regine Wosnitza regelmäßig an die Geschichte der Potsdamer Straße. In ihrer Straßenführung wirft sie ein Licht auf die Schattenseiten der berühmten Meile.
Jeden ersten Samstag im Monat erhält ein Thema einen besonderen Fokus. Im November sind es die Spuren und Ereignisse, die das Dritte Reich rund um die Potsdamer Straße und den Kleistpark geschlagen hat.
Mit Bodo Förster von der Sophie Scholl Schule arbeitet Regine Wosnitza mit einem ausgewiesenen Kenner dieser Kapitels, der sich zudem seit Jahren an der Sophie-Scholl-Schule für eine besondere Art der Friedensarbeit einsetzt.







