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Gefährliche Doppelgänger: Pilzberatung in der Stiftung Naturschutz Berlin

- Giftig oder ungiftig?
Der Herbst kann eine gefährliche Zeit sein, wenn man sich leichtfertig dem Genuss selbst gesammelter Pilze hingibt: Viele Speisepilze haben Doppelgänger, deren Verzehr schwere Vergiftungserscheinungen hervorruft. Für unbeschwerten Pilzgenuss können sich Pilzsammler jetzt in der Stiftung Naturschutz Berlin beraten lassen.
Champignon oder Knollenblätterpilz? Nicht jeder Pilzsammler kann das sicher unterscheiden. Jedes Jahr im Herbst registrieren Ärzte und Giftnotrufe eine Vielzahl schwerer bis tödlicher Vergiftungen, denn viele Speisepilze haben gefährliche Doppelgänger.
Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, die gesammelten Pilze vor der Zubereitung einem Pilz-Profi vorzulegen.
Zum Start in eine sichere Pilzsaison bietet die Stiftung Naturschutz Berlin in Kooperation mit der Pilzkundlichen Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburg e. V. auch dieses Jahr wieder eine Pilzberatung an.
Jeweils montags von 17.30 bis 18.00 Uhr haben Pilzsammler die Möglichkeit, Einzelexemplare von Fachleuten prüfen zu lassen und sich zu informieren.
Die Beratung findet bis Ende November in den Räumen der Stiftung Naturschutz Berlin in der Potsdamer Straße 68, vierter Stock, statt und ist kostenfrei.
Stiftung Naturschutz Berlin
Potsdamer Str. 68
10785 Berlin
Tel.: 030 26394-0






