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Von der Idee zum fertigen Flyer: °mstreet-Stammtisch bei X-Press und praego

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Am 9. Juli traf sich ein gutes Dutzend Teilnehmer des °mstreet- Medienstammtischs am Empfangstresen der Druckerei X-Press, die sich neue Räume in der Lützowstraße mit dem weiterverarbeitenden Betrieb praego teilt.
Deren Repräsentant Matthias Vieth sowie Ben Kuniss (Grafik) und Nico Michael (Druckvorstufe) von der Firma X-Press führten die °mstreet-Besucher über alle Stationen ihres Arbeitsablaufs. Zu sehen gab es zunächst Beispiele kompletter Dienstleistungen, die auch die Gestaltung von Flyern vor dem Druck mit einschließt.

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Weiter ging es in die Druckvorstufe, wo die Übernahme im Haus erstellter Druckvorlagen eine leichte Aufgabe ist. Daneben wurde auch gezeigt, wie angelieferte Druckdaten, die den Anforderungen des leistungsfähigen Workflows nicht immer sofort genügen, überprüft und integriert werden, inklusive digitalem Prüfdruck zur Druckfreigabe. Bei kleineren Auflagen teilen sich mehrere Druckerei-Kunden einen Druckbogen.

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Die Einsatzorte der für den Druck belichteten Druckplatten, Farbwerke zweier Bogenoffset-Maschinen der Formate 70 x 100 und 35 x 50 Zentimeter, in die man auch mal von oben hineinschauen durfte, waren als nächstes zu sehen -- live am Abend, es wird im Schichtbetrieb gearbeitet. Da Drucksachen bei unterschiedlichem Licht auch unterschiedlich aussehen, muss man sich auf eine Lichtart einigen: Normlicht. Davon gibt es genug an einer eigenen Abmusterungsstation. Nach einer Folienlaminierung ganzer Bogenstapel im Saal kann diese schnell nochmals aufgesucht werden.

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Die Weiterverarbeitung der Bögen übernimmt die Firma praego. Für Kleinauflagen von hochwertigen Visitenkarten oder von Urkunden stehen drei umgebaute Tiegel-Druckmaschinen mit stehendem Gegendruck zur Verfügung, an denen nicht gedruckt, sondern in Einzelexemplaren automatisch geprägt werden kann -- auch mit gestalteten Folienelementen, die, an der Prägeform synchron vorbeilaufend, von einer Trägerfolie abgewickelt werden.

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Ganze Bögen fassen diese Tiegel nicht. Die werden, auch wenn sie von angelieferten Paletten anderer Druckereien stammen, auf einer wo nötig gekapselten Verarbeitungsstrecke in einem eigenen Saal z.B. mit Goldfolien versehen. Zu sehen gab es hier darum weniger als vor den Tiegeln. Große Auflagen werden jedoch hier behandelt, und die Tiegel-Prägestempel blieben am Abend den aufwändig gestalteten Visitenkarten der X-Press-Mitarbeiter vorbehalten.

text: Burckhart Seifert; fotos: Siegfried-Richard Meininger